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News Synergy-Sports

22.10.2008 | 17:45 Uhr

Int. Lauf rund um den Wolfgangsee

Hier ein Erlebnisbericht von unserem Stammkunden Günter R., der
schon zum 3. Mal diesen Lauf gemacht hat und ihn jedes Mal anders erlebt:
"Hallo zusammen,
am letzten Wochenende nahm ich am 37. Internationalen Lauf rund um den Wolfgangsee teil.
Es waren 27 Km zu bewältigen. Die Bedingungen wie z. B. die Organisation, das Wetter etc. waren gut. Ein wirklich sehr schöner „goldener“ Herbsttag. Früh noch etwas frisch, aber auf dieser Strecke sollte es jeden warm werden. Und dies nicht nur wegen dem traumhaften Ausblick ums Herz, sondern auch am ganzen Körper (schwitz).
Der Untergrund der Strecke bestand aus Asphalt, Flur und Waldwege. Die ersten drei Km waren flach (da lag ich noch in meiner Zeit 15 Min.). Ab dem dritten Km bis Km 6,3 war eine starke Steigung (250 Meter Höhenunterschied) zu bewältigen. Auf der anderen Seite führte ein starkes Gefälle auf Schotter und Splitt, gemischt mit Laub und z. T. feucht wieder hinab. Dies war sehr anstrengend und nicht ungefährlich. Ich bin ja schon ein paar Meter (auch hinauf) gelaufen, aber die Steigung auf diese Länge war wirklich brutal, fast „mörderisch“. Unten wieder angekommen, bei ca. Km 10 fühlte sich der Lauf schon fast wie ein Halbmarathon an. Nun begannen langsam die Beine überwiegend die Oberschenkel zu schmerzen. Auch das Becken und die Pobacken, wurden durch die nicht gewohnte Belastung in Mitleidenschaft gezogen. Ich schaute auf die Uhr, der Anstieg hat Kraft und Zeit gekostet. Nach knapp über 6 Km zeigte die Uhr 36 Min. an „toller Schnitt“. Die weitere Strecke war überwiegend flach, bei Km 12, 23, 24 und 25 noch eine leichte Steigung, aber doch „kein“ Problem. Meine angepeilte Zeit war nicht mehr erreichbar. Also lief ich, so gut es ging, mit viel schönen Eindrücken Richtung Ziel. Am Ziel nach 2:33,19 Stunden angekommen (Gesamt: Platz 744 von knapp 1350 Läufer und in der AK Platz 120), erst einmal etwas trinken und die Beine wieder auf Vordermann bringen. Nur keinen Krampf bekommen, denn die Heimfahrt ca. 3,5 Stunden stand ja noch an. Nach einer einstündigen Pause fuhr ich nach Hause. Was mir auf der Strecke alles eingefallen ist, schreibe ich lieber nicht. Nun ein paar Tage die Füße regenerieren lassen. Im November stehen noch 2 Läufe (1x 21,1 und 1x 10 Km) an.
Den Rest irgendwann mündlich, ich muss dieses Erlebnis erst selbst einmal verarbeiten. Doch ein Gedanke vom Lauf: du merkst wie sich einzelne Muskeln verschließen und du denkst, verrückt, nicht noch einmal solch eine Strecke, warum? etc. und nach der Pause im Ziel nimmt man schon wieder Veranstaltungswerbung für das kommende Jahr mit.
Gruß Günter"
Danke Günter für die nette Schilderung Deines erlebten Laufes.
Vielleicht hast Du damit so manchen aus der Seele gesprochen, die diesen oder andere Läufe auch schon so oder ähnlich erlebt haben.
Wer Lust hat, kann unter www.wolfgangseelauf.at die Ergebnisse, die Streckenbeschreibung und Bilder einsehen.







Gruß Günter



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